Sächsische Schweiz
Die sächsische Schweiz ist definitiv ein Höhepunkt meiner Schweiz-Touren. Deshalb habe ich mir auch mehrere Tage Zeit genommen, um die Region zu erkunden. Ich denke, jeder hat zumindest schon einmal von dieser „Schweiz“ gehört und Bilder der bekannten Hotspots gesehen.
Meine erste Wanderung in der sächsischen Schweiz führte mich zu den Schrammsteinen – und ich bin noch immer begeistert, während ich heute Abend am Notebook sitze und die Bilder aussortiere. Der Aufstieg ist zwar anstrengend, aber durchgehend gut ausgebaut: Treppen, Leitern, Wurzeln usw. sorgen dafür, dass man immer einen sicheren Tritt hat. Ich bin gespannt, ob mich die nächsten Tage in der sächsischen Schweiz genauso begeistern können.
Nach einem kurzen Abstecher in die Hohburger Schweiz führte mich Tag 3 auf zwei verschiedene Wanderungen durch die sächsische Schweiz. Die erste Wanderung brachte mich zu dem wohl bekanntesten Hotspot der Region – der Bastei. Die Runde war durch die unzähligen Treppen ziemlich schweißtreibend, doch die vielen tollen Ausblicke machten jede Anstrengung wett. Wer es entspannter mag, kann die Bastei bequem vom Parkplatz aus in etwa 400 Metern erreichen. Die Bastei selbst ist wirklich beeindruckend, auch wenn ich sie mir aufgrund der Bilder im Internet größer vorgestellt hatte. Positiv überrascht hat mich außerdem, dass man unten am kleinen Amselsee Boot fahren und ein Eis essen kann – eine schöne Abwechslung nach dem ständigen Auf und Ab der Wanderwege.
Die zweite Wanderung führte mich nach Uttewalde und weiter durch den Teufelsgrund. Diese Tour war einfach traumhaft. Man läuft viele Meter zwischen bewachsenen Felswänden hindurch, die einen winzig erscheinen lassen. Einen Abstecher durch die Teufelsschlüchte kann ich nur empfehlen: Man schlängelt sich durch enge Felsspalten und muss einige Stellen sogar in gebückter Haltung passieren. Auch wenn die tonnenschweren Felsbrocken über dem Kopf den Puls kurz in die Höhe treiben können, bleibt dieses Erlebnis absolut unvergesslich.
